FORTBEWEGEN MIT DER TRAM

Haha! Nun flippt er aus, der Schreiberling! Seit wann gibt es denn Strassenbahnen in Paris?
Seit den späten Fünfzigern, Monsieurdames!
Um genau zu sein: es gibt zwei Strassenbahnen und die sind Überreste der Ringbahn, die vor der ersten Metro die Menschen transportiert hat. Schon doll, was der Schreiberling so alles weiss, gell?

Die Strassenbahnen funktionieren fahrkartentechnisch wie die Busse und werden mit dem Buchstaben T und einer Zahl, nämlich der 1 oder der 2 bezeichnet.

T1 verkehrt zwischen Issy Val-de-Seine und La Défense, T2 zwischen St-Denis und Bobigny Pablo Picasso. Beide bewegen sich also durch die Banlieue, die Vororte. Am besten den Fahrer fragen, wieviele Karten Sie für Ihre Strecke entwerten müssen oder bei ihm kaufen oder vorher genau den Fahrplan studieren (pro Zone 1 Karte).

Die Bahnen sind relativ modern und fahren durch interessantes Gebiet! Aber bitte nicht geschockt sein: sie werden wenig von dem Paris sehen, das Sie gewohnt sind. Dafür mehr von den Vorstädten, in denen fast alle, die tagsüber in Paris arbeiten, wohnen bzw. schlafen. Die berüchtigte Banlieue. Armut, Kriminalität, Bausünden - aber auch Wohlstand und architektonische Leckerbissen. Besser, Sie fahren tagsüber und halten sich nach Einbruch der Dunkelheit fern. Auch wenn es die Franzosen nicht gerne zugeben: Alle öffentlichen Verkehrsmittel, die die Stadtgrenzen von Paris verlassen, werden am Abend relativ gefährlich. Und dies in besonderem Masse für Touristen!

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