Paris exklusiv: eine ganze Woche lang!

Bon. Très bon! Sie haben sich also entschieden, die teuerste und zeitaufwendigste Variante, Paris kennen zu lernen, auszuwählen. Sie bleiben etwa eine Woche in der Capitale de la Grande Nation. Eine gute Entscheidung. Dennoch: Sie werden zwar erheblich mehr sehen und erleben, als die Menschen, die nur ein bis drei Tage da waren, aber Paris wirklich kennen lernen? Dazu müsste man dort leben. Zumindest eine lange Zeit. Also auch bei einer Woche sollten wir schon einen Plan machen. Wir schlagen Ihnen diesen hier vor:


Grundsätzliches:

Versuchen Sie, von Montag bis Sonntag in der Stadt zu sein. Bringen Sie zwei Passfotos mit und gehen Sie als  allererstes in eine Metrostation. Legen Sie am Billettschalter die Fotos vor und verlangen Sie eine Carte Orange für die laufende Woche.

Versehen Sie sich mit einem vernünftigen Stadtplan. Unser Vorschlag: "Paris par Arrondissement", erhältlich in jedem Pariser Buchladen. Zumindest aber ein Falkplan. Letzteren sollten Sie schon in Deutschland kaufen. Dort ist er billiger.

Planen Sie Ihren Aufenthalt unter Zuhilfenahme dieses Vorschlages schon von zuhause aus. Planen Sie mit Ihrer Reisebegleitung zusammen und berücksichtigen Sie die einzelnen Interessen. Lassen Sie sich dafür Zeit, arbeiten Sie diese ganze Homepage kapitelweise durch und klicken sich auch durch die Links, die Sie ebenfalls im blauen Bereich dieser Seite finden. Machen Sie sich eine Excelliste und teilen Sie den Tag in drei Phasen auf: Vormittag, Nachmittag, Abend und füllen dann langsam die Felder.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Vormittag              
Nachmittag              
Abend              

Bei Veranstaltungsbesuchen buchen Sie, wo es möglich ist, die Karten schon Wochen vorab per Internet, FAX oder Telefon.

Vor allem aber: Lassen Sie sich Zeit in Paris! Gönnen Sie sich ruhig eine tägliche Mittagspause. Niemand schafft es, eine ganze Woche lang täglich nur rumzuhetzen. Nehmen Sie Ihre Planung nicht als Pflicht. Vertrödeln Sie lieber  mal einen Tag irgendwo beim Stöbern in den Boutiquen und beim Rumsitzen in den Bistros und streichen Sie die geplante Aktivität. Nur so werden Sie ein wenig vom Paris der Pariser in sich aufnehmen können und ein klitzekleines Stückchen des wahren Paris kennen lernen.

So, dann kann es ja losgehen.


Montag

A. Vormittag: Akklimatisieren. Hotelzimmer einrichten, Carte Orange holen, Stadtplan besorgen, zweites Frühstück im Bistro, die Umgebung des Hotels erkunden, ein leichtes Mittagessen geniessen.

B. Nachmittag: Ansehen der Île de la Cité und der Île St. Louis. Besonderes: Notre Dame, davor archäologische Krypta, Consiergerie, Ste. Chappelle und auf St. Louis unbedingt Berthillon, etwa in der Mitte der Rue St. Louis: er ist der beste Eiskonditor der Welt (persönliche Meinung - nicht repräsentativ - aber wahr!)

C. Abend: Ein Abendspaziergang von M° Champs Elysées-Clémenceau bis M° Etoile. Danach Essen gehen im Quartier Latin, M° St. Michel. Gehen Sie auf der linken Seite (stadtauswärts gesehen) des Boul' Mich' und steuern Sie die erste Seitenstrasse links hinein. Ein paar Schritte und Sie sind im Paradies der Kaloriensünde. Rund um die Kirche St. Séverin in vielen kleinen Gassen finden Sie ein Restaurant nach dem anderen. Unser Tipp: das Bistrot St. Emilion in der 43, rue de la Harpe (M° Cluny), geöffnet zwischen 11:30 Uhr bis Mitternacht non-stop. Besonders lecker sind die Raclettes, die Gerichte mit Reblochon und die Käsefondues. Zur Käsebasis gibt es einen Teller mit Pommes Sautées und einen weiteren Teller mit Schinken, Salami und sauren Gürkchen. Baguette rundet die Sache und die damit verbundene schwere Magenerweiterung ab. Nun noch mal zur Käsebasis: Die Fondues gibt es entweder, dem schweizer Käsefondue ähnlich, auf der Basis von 3 Käsesorten aus Kuhmilch oder als reines Ziegenkäsefondue (lecker!!!). Toll auch der Reblochon, ein dem Camembert ähnlicher, aber mindestens doppelt so großer Weichkäse. Er wird quer gehälftelt und pro Portion Reblochonade gibt es dann einen halben, in der Pfanne über Feuer zum Zerlaufen gebrachten Reblochon, in den dann Kartoffeln, Wurst und Brot getaucht werden. Alternative ist die Tartiflette au Reblochon. Hier gibt es keine Extrateller mit Beigaben, sondern alles wird zusammen überbacken: Kartoffeln, Räucherspeck und halber Reblochon. Das Raclette wird in la France anders serviert, wie wir es inzwischen auch in Deutschland gut kennen. Hier gibt es keinen kleinen Tischofen und kleine Pfännchen, sondern ein besonderes, hier völlig unbekanntes Gerät, in dem ein Tortenstück Raclette befestigt wird und von oben nur von einer Seite her mit einem Heizstab erhitzt wird. Man ordnet sich auf seinem Teller ein wenig Kartoffel und Wurst an, schabt dann vom Raclettekäse die oberste, erhitzte Schicht ab und lässt sie über die angeordneten Beigaben fließen. Dazu ein kräftiger Roter und schon ist das Leben schön.

Die Preise liegen so etwa um die 15 bis 19 Euro. Sollte das St. Emilion voll sein (am Wochenende zu den Spitzenzeiten fast mit Sicherheit), dann lohnt ein Blick ein paar Schritte weiter in die Petite Hostellerie: sie gehören zusammen und haben das identische Angebot. Spazieren Sie danach noch ein wenig durch die schöne Gegend und nehmen Sie den Digestif im "Le Départ", direkt an der Metrostation St. Michel.

Dienstag

A. Vor- und Nachmittag: Sie ahnen schon: nix mit Sièsta heute. Wir traben morgens zur Metro/RER. Denn wir wollen nach Versailles. Am Schalter kaufen wir die Karte(n) unter Angabe des Zieles: Linie C5 bis Versailles Rive Gauche! In Versailles vom Bahnhof aus rechts bis Ende, dann links und immer geradeaus! Dann müssen Sie sich entscheiden, was Sie sich ansehen möchten. Denn alle Besichtigungstouren schaffen Sie sowieso nicht. Vorschlag: Grands Appartements mit Spiegelsaal usw. und die Parktour mit der kleinen Eisenbahn unter Einbeziehung von Grand und Petit Trianon. Tipp: Getränke bekommen Sie dort in einer kleinen Restauration im Keller des Schlosses. Esswaren sind dort teuer und nicht so doll. Besser ein wenig Verpflegung mitnehmen.

B. Abend: Ganz gemütlich Essen gehen. Wir fahren bis M° Rue du Bac und gehen dann ganz entspannt den Boulevard St. Germain in Richtung Quartier Latin/Boul' Mich'. Bald sehen Sie auf der linken Seite eine Kirche: St. Germain des Prés. Daneben sehen Sie zwei Cafés: das Café Flore und das Deux Margots. O oui! Es handelt sich tatsächlich um die berühmten Literatencafés. Und wenn de Beauvoir und Sartre sich dies leisten konnten, dann werden auch Sie nicht um Ihre Existenz fürchten müssen, wenn Sie dort Ihren Aperitif nehmen. Danach schlendern Sie weiter. Was essen wir heute? Was halten Sie von Muscheln? Die gibt es nämlich bei Léon de Bruxelles auf der rechten Strassenseite, erkenntlich an grün/weissen Markisen. Der Autor hat einmal weniger schöne Erfahrungen gemacht in Bezug auf den Service. Aber mitten in der Woche wird es schon gehen. Unser Tipp: probieren Sie die mit Käse überbackenen Miesmuscheln. Und nicht vergessen: Frites gibt es à volontée (also satt!)! Wenn Sie danach noch ein Stück weitergehen, dann erreichen Sie Odéon. Bevor Sie allerdings in die Metro steigen, um ins Hotel zu fahren, sollten Sie hier den Digestif nehmen. Gelegenheit gibt es ja wirklich genug!

Mittwoch

A. Vormittag: Heute gehen wir etwas spazieren. Wir fahren bis M° Bastille, sehen uns zunächst auf diesem historischen Platz um und gehen dann die Rue du Faubourg St. Antoine stadtauswärts. Irgendwann kommt auf der rechten Seite ein Square (kleiner Park) hier gehen wir rechts rein und am Ende wieder links. Weiter geradeaus und Sie befinden sich auf dem ältesten und schönsten Pariser Strassenmarkt. Saugen Sie die Atmosphäre in sich ein! Und vergessen Sie die dazugehörige Markthalle nicht. Traditionell gibt es im Baron Rouge, dem legendären Bistro des petit Paris, einen Ballon rouge (ein Gläschen Rotwein) und vielleicht einen Croque. Gibt es noch Dinge einzukaufen, die es nicht auf dem Markt gibt? Dann zurück zur Kreuzung Antoine/Lédru-Rollin. Hier finden Sie Monoprix, die Mischung aus Kaufhaus und Supermarkt, in dem tout Paris seine Besorgungen erledigt.

B. Nachmittag: Irgendwann muss es ja doch sein. Nach unserer Sièsta und einem ausgiebigen Kaffee im Stammbistro bei Ihrem Hotel fahren wir bis M° Trocadéro. Wir schauen auf riesige Bauwerke, wenn wir die Treppe hochgehen. Dazwischen ist eine Lücke. Auf die steuern wir zu. Und dann: aaaaaaaah! Nach Durchquerung des hässlichen Bauzaunspaliers erwartet uns ein wahrhaft majestätischer Anblick! Zum Greifen nah! Der Eiffelturm. Nach Erledigung der Fotopflichten gehen wir hin zum Turm, reihen uns in die Schlange an einem der Fahrstühle ein und tun das, was alle tun: warten. Dafür ist der Blick vom Turm herrlich. Und Sie können sich ein wenig wie Guy de Maupassant fühlen. Wie sagte er so schön, als man ihn auf dem Turm traf: "Wo soll ich denn sonst hin? Dies ist der einzige Ort, an dem ich das hässliche Monstrum nicht sehen muss!" Eigentlich sollte er ja nach der Weltausstellung 1900 abgerissen werden. Eine Radioantenne bewahrte ihn zunächst davor. Und dann natürlich vor allem die Abermillionen von Besuchern, die bis jetzt genau dort standen, wo Sie jetzt auch stehen. Ist noch Zeit? Dann schauen Sie auf Ihren Stadtplan: der Invalidendom ist nicht weit. Eine Innenbesichtigung lohnt nur, wenn Sie Napoleonfan sind. Das dazugehörige Armeemuseum sollten Sie sich sparen, wenn Sie sich nicht ausgesprochen mit Militaria befassen.

C. Abend: Heut' geh'n wir uns amüsieren! Mit der Metro bis M° Cardinal-Lemoine und dann hinein ins Paradies Latin. Die Karten sollten Sie frühzeitig reserviert haben. Das geht von Deutschland aus per Telefon, FAX oder Internet (siehe Kapitel Links im blauen Bereich). Sie können dort auch essen. Wir raten allerdings dazu, nur die Revue mit einer im Preis inbegriffenen halben Flasche Champagner zu genießen und irgendwo in der Umgebung einen Happen zu dinieren.

Donnerstag

A. Vor- und Nachmittag: Es ist ein wenig wie McDonalds - niemand will dort hin, niemand war da, aber alle kennen es und es wächst, blüht und gedeiht. Was hilft es! Fahren wir eben auch hin. Wir gehen also zur Metro/RER und kaufen RER-Karten allez-retour für die Linie A4 bis Marne-la-Vallée. Richtig! Wir fahren zu Disney. Auch die Eintrittskarten können Sie schon in der Metrostation kaufen. Das spart Zeit. Während der Fahrt spätestens müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den neuen Filmpark oder den Themenpark besuchen wollen. Wir raten zu Letzterem. Der Bahnhof liegt schon auf dem Disney-Gelände. Falsch machen kann man nichts. Es ist die Endstation. Von dort aus gehen Sie einfach den Menschenmassen hinterher.

B. Abend: Na, runde Füsse? Dafür werden Sie jetzt belohnt! Es gibt ein schönes Abendessen in historischer Umgebung. Wir fahren bis M° Monge. Einmal quer über den verlassenen Marktplatz und dann bergauf bis zur Place de la Contrescarpe. Hier gibt es einen ausgiebigen Aperitif. Und dann ein paar Schritte rechts hinein in die Rue Déscartes. Gesucht ist das Haus Nummer 47. Hier finden Sie das Tire Bouchon, das Leib- und Magenrestaurant der Autoren. Antoine wird Sie begrüssen und Ihnen den schönsten Platz aussuchen. Ist unten voll - keine Panik. Es gibt einen Raum im ersten Stock, von dem Sie einen tollen Blick auf das bunte Treiben auf der Strasse haben. Die uralten Holzbohlen an der Decke lassen ahnen, was in diesem Haus schon so alles geschah! Wollen Sie mehr über das Tire Bouchon wissen? Und einen Blick auf die Speisekarte werfen? Dann klicken Sie auf "Tire Bouchon" oben im roten Bereich!

Freitag

A. Vormittag: Heute ist Museumstag! Wählen Sie aus nach Geschmack: Für Kunstfreunde: Louvre (Kunstobjekte bis zum 19. Jhdt.), Musée d'Orsay (moderne Kunst), Centre Pompidou (zeitgenössische Kunst), Musée Picasso, Musée Marmottan (Manet), Espace Dali. Für Parisfans, die in die Vergangenheit der Stadt eintauchen möchten: Musée Carnevalet. Für Menschen, die es lieben, die alte Zeit direkt vor Augen zu haben (ein Supertipp für Gruppen mit Kindern): Musée Grevin (Wachsfiguren) am Boulevard Montmartre oder Musée Grevin im Zentrum Les Halles (Schwerpunkt: Belle Epoque).

B. Nachmittag: Was wäre Paris ohne Montmartre! Wir fahren bis M° Anvers und gehen dann die Rue de Steinkerque bergauf. Pardon? Was heisst hier: "Mon Dieu!" Natürlich wollen wir bis zur Sacré Coeur dort oben! Allerdings bekommen so nette Menschen wie Sie mildernde Umstände. Vor dem Eingang zum Park gehen sie links weiter. Und sehen wenige Schritte weiter eine leibhaftige Zahnradbahn. Ihre Carte Orange gilt auch hier. Die Zahnradbahn gehört der RATP. Rein und hoch! Und dann schauen Sie sich satt! Atmen Sie den Duft von Menschen aus der ganzen Welt und lauschen Sie dem Sprachengewirr. Tauchen Sie ein in das kühle Halbdunkel der Basilika, nehmen Sie Platz und lassen die Atmosphäre, ohne durch Worte die beredte Stille zu zerschneiden, auf sich wirken. Danach geht es ins Gewühl. Links um die Kirche herum, danach wieder links und dann stehen Sie auf der Place du Tertre. Eine Runde drehen und den Künstlern über die Schulter schauen, einen Kaffee trinken und dabei den Plan einsehen, wie Sie jetzt zur Rue Lepic kommen. Die gehen Sie nämlich wieder runter. Die Rue Lepic ist die historische Marktstrasse der alten Kommune Montmartre. Fast schon unten sehen Sie auf der rechten Strassenseite das Deux Moulins. Attendez! War da nicht etwas mit einem Mädchen...? Mais bien sûr! Das Deux Moulins ist das Bistro der Amelie! Das dürfen wir nicht verpassen! Hinein und vielleicht auch schon zu Abend essen. Denn heute Abend haben wir noch Besonderes vor!

C. Abend: Wenn die Dämmerung einbricht, machen wir uns auf. Wir fahren bis M° Pont Neuf und gehen auf die Brücke. Auf der rechten Seite gehen Stufen in die Tiefe. Wir folgen ihnen. Am Ende wieder rechts und wir stehen vor dem Anleger der Vedettes du Pont Neuf. Denn heute schippern wir auf der Seine. Wenn Sie klug waren, dann haben Sie aus dem Hotel einen Ermässigungsschein mitgebracht. Oder denselben schon jetzt aus dem Internet ausgedruckt (s. Links im blauen Bereich). Und nun: viel Spass! Nach einer guten Stunde gehen Sie wieder an Land. Jetzt wollen Sie noch gerne irgendwo ein Gläschen trinken? Oder noch einen Happen essen? Kein Problem: Auf der linken Flussseite die Seine entlang bis zur nächsten Brücke, dort rechts in den Boul' Mich'. Dort kennen Sie sich ja schon aus!

Samstag

A. Vormittag: Wir fahren mit der Metro bis M° Porte de Clignancourt. Kurzer Weg mit den Menschenmassen stadtauswärts. Dann eintauchen in den grössten Flohmarkt Europas! 1. Markt vor der Péripherique: Händler mit Neuwaren. 2. Markt direkt hinter der Péripherique: Händler mit typischen Flohmarktartikeln. 3. bis ... Markt hinter dem Flohmarkt abgehend von der Rue Birron: echte Antiquitäten, die schwindelig werden lassen vor Gold und Glitzer!!! Auf dem Rückweg zwischen erstem Markt und Metro auf der rechten Strassenseite etwa auf halbem Weg eine Art McDonalds aber mit besonderen Speisen: Mischung aus französisch, chinesisch und griechisch. Reingehen und Merguez-Frites essen! Typischer geht's gar nicht! Unser Tipp: wenn Sie auf dem Markt etwas kaufen, vergessen Sie nicht zu handeln. Ausnahme ist der erste Markt - dort herrschen Festpreise. Kaufen Sie nicht von fliegenden Händlern echten Schmuck oder Markenware! Das Zeug ist weder echt, noch Marke! Lassen Sie sich nicht von Hütchen- oder Kartenspielern reinlegen! Suchen Sie das Bistro "Chez Louisette" mittendrin auf der anderen Seite der Périph' und gehen Sie hinein!

B. Nachmttag: Mit der Metro bis La Défense (Endstation). Schauen Sie sich die Grande Arche an und fahren Sie mit dem Aufzug freischwebend in den Himmel. Und spazieren Sie durch das Einkaufszentrum direkt am neuen Triumphbogen (den Bogen im Rücken gleich rechts - von aussen unscheinbar von innen riesig!). Und vergessen Sie nicht C.N.I.T., die riesige Halle gegenüber dem Einkaufszentrum. So könnte Paris von Übermorgen aussehen! Geschmackssache! Gehen Sie dann die Fussgängerzone Richtung Stadt und fahren ab M° Esplanade de la Défense wieder zurück. Oder trauen Sie es sich zu, bis zum alten Triumphbogen zu spazieren? Es lohnt sich, das Glücksgefühl zu spüren, wenn die Häuser sich wieder zu dem Paris wandeln, das wir so lieben!!

C. Abend: Und? Was machen wir heute Abend? Monsieursdames! Nous sommes à Paris! Manger! Wir fahren bis M° St. Michel. Den Boulevard ein kurzes Stück stadtauswärts, dann rechts in den Boulevard St. Germain. Am Odéon gibt es wie immer den Aperitif. Auf der rechten Seite des Boulevards gehen kleine Strassen ab. Eine von den Nebenstrassen heisst Rue St. Gregoire du Tours und ist eigentlich mehr ein Gässchen. Sie liegt zwischen dem Boul' St. Germain und der Rue de Bucci, der berühmten Marktstrasse im 6. Arrondissement. In fast jedem Haus ist ein preiswertes Restaurant. Wir empfehlen das Restaurant "Au Beaujolais". Es wird von jungen Leuten geführt, die sich sehr viel Mühe geben, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Angeboten wird ein Menue mit drei Gängen, von denen der Hauptgang und entweder die Vor- oder die Nachspeise im Grundpreis enthalten sind. Für diese zwei Gänge zahlen Sie einen Einheitspreis von 13 €. Wir raten ganz dringend dazu, als Vorspeise den Salade Lyonaise zu kosten! Sie werden begeistert sein! Die Hauptspeisen sind alle zu empfehlen. Aber gönnen Sie sich auch das Dessert. Und den Kaffee hinterher. Den Digestif können Sie dann wieder irgendwo zwischen Boul' St. Germain und Boul' Mich' nehmen.

Sonntag

A. Vormittag: Wir fahren wieder bis zur M° Bastille. Aber jetzt geht es in Richtung Stadtzentrum hinein in die Rue St. Anoine. Doch zunächst gehen wir in die Rue de la Bastille rechts parallel zur Antoine. Oder wollen Sie Bofinger, die angeblich älteste Brasserie der Stadt, verpassen. Dann schräg links in die Antoine hinein, aber nur, um die nächste gleich wieder rechts hineinzugehen. Geradeaus, durch den Torbogen hindurch und Sie stehen auf der Place des Vosges, einem architektonisch meisterhaft strukturierten Platz aus der Zeit der Bourbonen. Nach ausgiebiger Besichtigung verlassen Sie den Platz an der oberen linken Spitze. Sie befinden sich dann in der Rue des Francs Bourgeois. Gehen Sie links weiter. Die dritte Strasse links geht es rein und danach wieder rechts. Die Rue des Rosiers. Mitten im Marais. Diese Strasse ändert sich von einer Boutiquenstrasse in eine für uns völlig unbekannte Welt. Die Rue des Rosiers ist die Hauptstrasse des alten Judenviertels von Paris. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Ganz besonders möchte ich die Restaurants dort empfehlen. Und versuchen Sie besonders die typischen Vorspeisen. Am besten eine grosse bunte Mischung aus allem. Sie werden restlos begeistert sein! Wenden Sie sich dann wieder zur Rue St. Antoine, die inzwischen zur Rue Rivoli geworden ist. Spazieren Sie einfach weiter. Rechts das BHV, eines der Traditionskaufhäuser der Stadt mit dem gigantischen Baumarkt im Keller. Gegenüber das herrliche Rathaus. Ein Stück weiter auf der linken Seite der Tour St. Jacques und dahinter das Châtelet mit der grössten Metrostation der Welt darunter. Und immer weiter können Sie gehen bis zum Arc de Triomphe. Theoretisch. Denn wir wissen nicht, wann Sie heute wieder abfahren müssen. Doch nutzen Sie die Zeit aus und schauen Sie auf ihrem Stadtplan, was so alles rechts und links von der Rivoli liegt: Centre Pompidou, Forum des Halles, Rue St. Honoré mit den Edelboutiquen, Bourse de Commerce, Louvre, Carrousel du Louvre (Einkaufszentrum unter dem Louvre), Opéra, Tuilerien, Place Vendôme, Madeleine, Place de la Concorde und weiter hinauf die Champs Elysées bis zum Monument des kleinen grossen Korsen.

Wir lassen Sie jetzt allein. Geniessen Sie die letzten Stunden in der Stadt der Lichter. Kehren Sie noch einmal an den Ort zurück, der Ihnen am meisten gefiel und essen Sie noch einmal ordentlich! Wer weiss, wann Sie es wieder tun können! Gute Rückreise und à bientôt!


Details und viele weitere Vorschläge für einen Parisaufenthalt finden Sie in den Kapiteln links im blauen Bereich. Vergessen Sie bitte nicht, uns zu berichten, wie Sie mit unseren Vorschlägen umgegangen sind, vor allem, welche Probleme für Sie auftauchten. Und zögern Sie nicht, uns offene Fragen zu mailen! Wir wollen, dass Ihr Aufenthalt in Paris zu einem Erlebnis wird!

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