FRAGEN, FRAGEN...

Ein Urlaub in Paris, und wenn er auch nur kurz ist, wirft immer Fragen auf. Wir haben mal die Fragen, die uns in der Vergangenheit erreichten, zusammengestellt. Und was noch viel toller ist - auch die Antworten haben wir dazugeordnet. Alle Preise beziehen sich auf 2005.

Haben Sie, liebe Parisfreunde, noch weitere Fragen? Bestimmt! Mailen Sie uns Ihre Fragen. Unter info@parisweb.de . Sie erhalten so schnell, wie irgend möglich eine persönliche Antwort. Und wir werden Ihr Problem an dieser Stelle für all die anderen Menschen, die gerade ihre Reise planen, veröffentlichen. Natürlich ohne Ihren Namen zu nennen. Aber Sie selber können dann sagen: "Chérie, c'est ma question là! Je suis dans l'internet!" So, dann wollen wir mal:

Zuerst die

Bedienungsanleitung

Jeder Browser hat eine Suchfunktion, meistens unter "Bearbeiten". Klicken Sie im Menu drauf und tragen Sie Ihr Suchwort ein. Klicken Sie dann auf "Suchen" bzw. "Weitersuchen". Was jetzt passiert, ist meistens etwas blödsinnig. Das gefundene Wort wird im Text markiert und erscheint genau unter dem Suchfenster. Verschieben Sie also bitte das Suchfenster irgendwo an den Rand. Haben Sie schon die richtige Stelle? Dann schließen Sie das Suchfenster und lesen Sie. Wollen Sie noch weiter schauen, dann klicken Sie auf "Weitersuchen". Viel Spaß! Sollte sich nichts bewegen, dann klicken Sie einfach irgendwo auf den weissen Text, um den Frame zu aktivieren und wieder auf "Weitersuchen"!

************************************************

Wie viel kostet eine Eintrittskarte für den Eiffelturm?

Der Eiffelturm hat folgende Eintrittspreise (Stand: 2006)

EINZELPREISE:
1. für Erwachsene ab 12 Jahren mit dem Fahrstuhl:
bis zur ersten Etage : 4,20 €
bis zur zweiten Etage : 7,70 €
bis zur Spitze : 11,00

2. für Jugendliche und Kinder (3 bis 11 Jahre) mit dem Fahrstuhl:
bis zur ersten Etage : 2,30 €
bis zur zweiten Etage : 4,20 €
bis zur Spitze : 6,00 €

3. für alle, die lieber Treppen laufen:
Einheitspreis bis zur zweiten Etage : + 25 Jahre: 3,80 € / - 25 Jahre 3,00 €

Für reduzierte Karten wird ein Altersnachweis verlangt! Kinder unter drei Jahren in allen Kategorien kostenlos.

GRUPPENPREISE bitte unter Angabe der Gruppengröße erfragen unter info@parisweb.de

Für alle Besucher gelten folgende Bedingungen:
- Reservierungen sind nicht möglich
- Die Eintrittskarten gelten nur für den sofortigen Besuch
- Aus bestimmten Gründen (z.B. Überschreitung der maximal erlaubten Besucherzahl) können Wartezeiten entstehen
- Einmal gelöste Eintrittskarten werden nicht zurückgenommen
- Im Falle höherer Gewalt oder auf Anordnung von Behörden außerhalb der Verantwortung des Betreibers des Turmes kann der Turm ganz oder teilweise geschlossen werden. Auch in diesem Fall werden Eintrittskarten nicht zurückgenommen.
- Die o.a. Preisangaben beziehen sich auf das Jahr 2005.

Der Turm ist grundsätzlich ganzjährig jeden Tag geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren:

Vom 1. Januar bis 10. Juni:
Fahrstuhl: 9.30 Uhr bis 23.00 Uhr
Treppe: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Vom 11. Juni bis 28. August:
Fahrstuhl: 9.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Treppe: 9.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Vom 29. August bis 31. Dezember:
Fahrstuhl: 9.30 Uhr bis 23.00 Uhr
Treppe: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Alle Angaben für 2006

Aus Sicherheitsgründen kann der Besuch zahlenmäßig beschränkt werden. Aus demselben Grunde können Stockwerke oder Bereiche geschlossen werden. Es ist möglich, daß Taschen kontrolliert werden. Große Gepäckstücke oder Tiere (Ausnahme: Blindenhunde) können nicht mitgenommen werden. Eine Gepäckaufbewahrung gibt es nicht.

Es stehen für den Aufstieg bis zur zweiten Etage (120 Meter) drei Fahrstühle zur Verfügung. Sie befinden sich um Nord, West- und Ostpfeiler. Ein bis zwei Fahrstühle sind jedoch je nach Bedarf, Sicherheitsvorgaben oder wegen technischer Wartung in der Regel geschlossen. Um die Spitze (3. Etage = 280 Meter) zu erreichen, muß der Fahrstuhl in der zweiten Etage gewechselt werden.

Es ist in Zeiten großen Andranges mit Wartezeiten zu rechnen.

************************************************

Was stand früher mal da wo jetzt Paris ist?

Früher standen da mal drei Inseln in der Seine. Das Wasser war seicht. Also der richtige Ort für eine Überquerung auf dem Handelsweg von West nach Ost. Es siedelte sich, weil ideal, der Stamm der Parisii dort an, um Handel zu treiben und von den Menschen, die die Seine dort querten, zu profitieren. Da dieser Ort eine strategische Schlüsselposition innehatte, war er immer schon umkämpft. So nahmen ihn die Römer unter Cäsar ein und nannten den Ort Lutetia. Später wurde er wieder nach seinen Gründern Paris genannt. Irgendwann wurden zwei Inseln, die Île des Vaches und die Île Notre Dame, miteinander verbunden und bildeten die Île St. Louis (benannt nach Ludwig dem Heiligen, der dort angeblich betete), die dann zusammen mit der Île de la Cité das Zentrum bildeten. Auf dem linken Ufer gründete Robert de Sorbon eine Anstalt der Lehre, aus ihr wurde die Sorbonne. Auf der rechten Seite siedelten sich Händler an. Noch immer, wenn auch lange nicht mehr so ausgeprägt, ist die Stadt dreigeteilt: rechts Handel und Politik, links Lehre und in der Mitte das Zentrum. Vor allem die Mitte hat sich gewandelt. Der Königspalast wurde schnell Heim des Haus(hof)meisters des Königs, des Consièrge und nannte sich dementsprechend Consièrgerie. Die Könige zogen in den Louvre und später ganz nach außerhalb (Versailles). Der Präsident regiert jetzt ebenfalls auf der rechten Seiten, im Elyséepalast zwischen Champs-Elysées und Rue St. Honoré.

Also: alles begann einmal, viele Jahrhunderte vor Christus, mit einer Furt in einem Fluß...

************************************************

Wie viel Einwohner gibt es in Paris???

Paris hat etwa 2.150.000 Einwohner. Damit ist das eigentliche Paris innerhalb der Ringautobahn gemeint. Dazu kommen nochmals 8 - 9.000.000 Einwohner in den Schlafstädten außerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen, die sich jedoch als Pariser sehen, weil sie dort auch arbeiten. Wir kommen also beim Großraum Paris locker auf 10 - 11.000.000 Einwohner!

************************************************

Wie fährt die Metro an Silvester?

In den letzten Jahren fuhren die wichtigsten Metrolinien an Silvester durch. Alternativ gibt es aber immer die Noctilien (Nachtbusse), die zu jeder vollen Stunde die ganze Nacht durch sternförmig vom Châtelet in alle Richtungen fahren bzw. zum Châtelet sternförmig aus allen Richtungen kommen.

************************************************

Wie sind die Ladenöffnungszeiten, vor allem an Sonn- und Feiertagen ?

Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich relativ frei. Die größeren Geschäfte schließen früher als die kleineren. An Sonntagen haben die Kaufhäuser und viele Filialen von Ketten geschlossen, die kleinen Boutiquen (vor allem in touristisch frequentierten Gegenden) aber öffnen meist am späten Vormittag bis etwa 18 Uhr. Silvester und Heilig Abend aber vorsichtshalber ab 14 Uhr mit dem Schlimmsten rechnen. Allerdings gibt es ja "les p'tits arabes", die kleinen Lebensmittelläden an fast jeder Straßenecke. Die haben immer geöffnet. An besonderen Feiertagen haben fast alle (bis auf Läden an touristischen Ballungsorten) geschlossen: 14. Juli, 1. Mai, 25. Dezember, 1. Januar.

************************************************

Wo sind denn in Paris gute Discos?

Hier eine Homepage, die über Discos in Frankreich, d.h. also besonders in Paris informiert: http://www.guidedenuit.com/site/entrer.php?prov=inter

************************************************

Wo kann man in Paris einkaufen?

Das bekannteste Kaufhaus ist wohl Lafayette an der Chaussée d'Antin. Allerdings: billig ist das nicht! Besuchen Sie dort lieber die Delikatessen- und Lebensmittelabteilung. So etwas erleben Sie nur in Frankreich. Ähnliche Kaufhäuser wie Lafayette finden Sie gleich nebenan: das Printemps und etwas mehr zur Seine liegt das berühmte Samaritaine. Auf der Rive gauche, der anderen Seineseite, finden Sie das Kaufhaus, dem schon Zola ein ganzes Buch widmete: Au Bon Marché, Metro Sèvres-Babylone. Auch das Bon Marché ist legendär für seine Delikatessen. Alle bieten aber täuschend Ähnliches in Sachen Mode: Die Oberbekleidungsabteilungen bestehen aus einzelnen Ständen bekannter Marken mit Prêt-à-Porter Mode. Die Preise sind deutlich gehoben!

Deshalb möchte ich Sie auf preiswerte Alternativen hinweisen, die Sie so in Deutschland nicht finden. Das Zauberwort heißt Dégriffes und bedeutet Markenmode großer Modehäuser aus der Kollektion des Vorjahres, oft ohne Herstellerkennzeichnung zu enorm herabgesetzten Preisen. Bekannt für solche Schnäppchen: Le Mouton à cinq Pattes, 15 Rue Vieille-du-Temple; 138 Blvd. St-Germain, 8 (Damen), 10 (Kinder), 18 (Damen und Herren) und 48 (Herren) Rue St- Placide. Die Adressenliste ist nicht mehr ganz frisch, aber bestimmt gab es das Mouton noch vor ein paar Wochen gegenüber der Place Odéon (da bin ich nämlich dran vorbeigeschlendert.) Außerdem finden Sie in der Rue Alésia einige solcher Läden mit Schnäppchen in Sachen Bekleidung und Mode.

Schnäppchen, allerdings eher in Richtung sehr sehr junger Mode gibt es Samstags bis Montags auf der Puces de St. Quen, dem Flohmarkt von Clignancourt (M° Porte de Clignancourt) Vor allem auf dem ersten Markt vor der Ringautobahn und dann gleich auf dem zweiten hinter der Ringautobahn (Dort vor allem in den Häusern).

Wenn Sie allerdings gerne die Namen mitbezahlen möchten, weil sie dann ja auch draufstehen (leider meistens Innen – dann muß man trotzdem immer darauf hinweisen, welch edles Stück man so mit sich rumträgt – dégoûtant!), dann empfehle ich einen Shoppingspaziergang durch die Rue St. Honoré und die Rue Montaigne. Dort finden Sie die Stammhäuser der großen Meister der Mode. Allerdings sollten Sie, wenn Sie die Geschäfte betreten, wirklich den Eindruck erwecken, sich die Ware leisten zu können, sonst werden Sie dort nicht ernst genommen und sehr schnell hinauskomplimentiert.

Ganz nett, typisch pariserisch und deutlich billiger ist der Modegigant für junge Trendies: NAF NAF auf den Champs Elysées. Bezahlbar, gute Qualität, jung und modern.

Ebenfalls bezahlbar, bunt und abwechslungsreich sind die Modeboutiquen auf dem Boulevard St. Michel zwischen M° St. Michel und M° Luxembourg.
Wenn Sie französisch ein ganz klein wenig sprechen (wichtig: nicht perfekt, sondern deutlich touristischer Akzent!) dann gehen Sie ins das Viertel Sentier hinter dem Marais stadtauswärts. Dort finden Sie einen Modeladen nach dem anderen. Das Problem: diese vielen Hundert von Läden sind Großhändler, erkennbar an der Aufschrift „Vente en gros / demi-gros“. Wenn man allerdings betont, dass man ohnehin mehr als ein Stück kaufen möchte, um dann das Land auf Nimmerwiedersehen zu verlassen, findet man immer mal einen Händler, der bereit ist, an Privat zu verkaufen. Einzelhandel ist aber auch im Marais zu finden. Da dies ein Branché-Quartier geworden ist, sind die Preise aber schon wieder im oberen Bereich.

Zurück zu den Schnäppchen: Auf fast allen Wochenmärkten finden Sie Stände mit neuer Oberbekleidung zu einem echten Pappenstiel. Allerdings sollte man da, wie die Pariser auch, keine Hemmungen zeigen, mitten auf der Straße die Klamotten anzuprobieren. Ein Schmuckstück ist der Marché Daumesnil/Fèlix-Éboué (nur Dienstags und Freitags am Vormittag. Andere Märkte: http://www.paris.fr/fr/marches/ . Hier finden Sie alle Wochenmärkte – aber auch andere Spezialitätenmärkte in Paris, aufgeteilt in Arrondissements. Besonders interessant: Marché vêtements du Temple, Carreau du Temple, Rues Eugène-Spuller et Du petit-Thouars, Rues Perrée et Du petit-Thouars, Métro : Temple ou Arts et Métiers, täglich außer Montags. Zur Sicherheit am Vormittag hingehen, dann ist sicher geöffnet ! Achtung! Dieser Markt befindet sich in einer großen Markthalle – nicht auf der Straße!
Ein normaler Wochenmarkt, aber mit viel Bekleidung zu den billigsten Preisen der Stadt findet sich auf dem Boulevard de Belleville Die + Fr. 7- 14.30 Uhr, M° Belleville und der nächste 500 Meter weiter auf dem Boulevard de Ménilmontant der Marché Père Lachaise, M° Ménilmontant, gleiche Öffnungszeiten wie Belleville.

Noch mehr Klamotten? In großer Auswahl? Zu bezahlbaren Preisen? Schon gut! Hier kommt der Vorschlag: M° Grande Arche de La Défense (Endstation Linie 1). Treppe hoch, großen Triumphbogen ansehen, dann umdrehen und in Richtung altem Arc de Triomphe schauen. Nach rechts drehen und in das seltsam grüne Haus gehen (steht C&A dran, was ja, wie wir alle wissen, Charme und Anmut bedeutet!). Sie befinden sich jetzt in einem riesigen Einkaufszentrum, mit allem was in Sachen Mode von der Stange Rang und Namen hat. Nicht verlaufen!

Meine Frau hat gerade ein paar nette Sachen im Forum des Halles (M° Les Halles) gekauft. Ebenfalls viele Boutiquen, allerdings eine komische Atmosphäre dort. Ich mag das nicht. Aber mich fragt ja keiner!

************************************************

Was muss man in Sachen Sicherheit in Paris beachten?

Meiden Sie Vororte nach Einbruch der Dunkelheit! Alles, was hinter der Ringautobahn ist, nur am Tage besuchen! Nach 22.30 Uhr den ersten Wagen der Metro benutzen oder mal ein Taxi nehmen (billiger als in Deutschland). Ansonsten gelten die internationalen Regeln: Geldbörse in vordere Hosentasche, die Damen um Gottes Willen keine Handtasche und schon gar nicht auf der Schulter (!), Wertsachen (Rolex, Digikamera, Brillianten etc.) nicht offen rumtragen. Und versuchen, nicht unbedingt auf Anhieb und auf meilenweite Entfernung wie ein Tourist auszusehen. Menschen, die mit einem Stadtplan in der Hand rumlaufen, sind potentielle Opfer! Niemandem folgen, der Ihnen angeblich Besonderes zeigen möchte. Keine ungewöhnlichen Geschenke annehmen.

Uns wurde in Paris mal ein toller Alkantaramantel angeboten - als Geschenk! Wir lehnten ab. War auch gut so. Der Trick: Die Kleidung ist billigst und taugt noch nicht mal zum Fensterputzen. Das merkt man aber erst nach dem ersten Tragen. Der Schenker aber fängt an, wenn das Geschenk angenommen wurde, über seine desolate finanzielle Situation zu lamentieren. Der Beschenkte fühlt sich verpflichtet und sagt sich ja auch, dass er schon einen Gegenwert bekommen habe und lässt sich verleiten, bis zu 100 Euros zu schenken. Der Mantel war noch nicht mal 20 Wert. Die Polizei nennt das Betrug. Der Mann, wahrscheinlich ein Italiener zwischen 50 und 60 Jahren von sehr seriösem Aussehen, wird europaweit gesucht!

Kaufen Sie nichts von Strassenhändlern. Gerade in der Nähe der Flohmärkte, aber auch an anderen Ecken mit  grossem touristischem Andrang, halten Ihnen immer wieder südländisch ausschauende Männer Goldschmuck oder Edelbekleidung, scheinbar Original verpackt, unter die Nase. Sie begeben sich in Gefahr! Auch wenn die Ware legal ist, ist es dennoch Schwarzhändlerei. Wenn Sie erwischt werden, landen Sie zunächst regelmäßig  bei Kommissar Maigret oder einem seiner Kollegen! Ist die Ware geklaut, werden Sie wegen Hehlerei angeklagt! Aber meistens ist sie schlicht und ergreifend unecht. Sie werden über den Tisch gezogen, weil auch der scheinbar günstige Preis viel zu hoch ist. Und beteiligt am Schwarzhandel sind Sie ausserdem auch noch.

Und lassen Sie auch die Kollegen der Schwarzhändler links liegen: die Hütchenspieler. Jede Geschichte von Touristen, die doch tatsächlich mal 100 Euro auf der Straße im Vorbeigehen gewonnen haben, ist gelogen (Sie dürfen mich gerne zitieren!)! Es gibt nur einen Gewinner: den Spielleiter und seine Helfer! Sie werden mit schlafwandlerischer Sicherheit betrogen. Und strafbar machen Sie sich auch wg. verbotenem Glückspiel!

Wenn Sie mit dem Auto in Paris sind, dann investieren Sie lieber in einen bewachten Abstellplatz. In jedem Fall sollten Sie aber das abgestellte Fahrzeug deutlich sichtbar leer aussehen lassen: alle Klappen offen und leer. Sichtbare Sicherheitsmassnahmen sind hilfreich: Lenkradsperre, Blinklämpchen und Aufkleber, die eine Alarmanlage verkünden.

Kaufen Sie keine Metrokarten von Privatleuten. Nur an Automaten ziehen und am Schalter kaufen. Auf der Strasse verhökerte Karten sind oft gefälscht und funktionieren nicht! Auch nicht zulassen, dass ein Fremder für Sie eine Metrokarte aus dem Automaten zieht, weil Sie nicht damit klar kommen. Der Tausch der echten gezogenen Karte mit der Fälschung in der hohlen Hand geht viel zu schnell, als dass Sie dies bemerken könnten!

Tragen Sie Ihr Kleingeld lose in der Hosentasche. Sie vermeiden damit, für jeden Kleinkram gleich den wohlgefüllten Geldbeutel ziehen zu müssen! Und wenn mal einer fragt, ob Sie wechseln können, in der Hoffnung Ihnen dann die dicke Schatulle entreissen zu können, der sieht nur ein paar Münzen. Will er einen grossen Schein gewechselt haben, damit Sie auch wirklich die Brieftasche zücken, dann greifen Sie ebenfalls in die Hosentasche, holen ein paar läppische Münzen raus, zucken entschuldigend mit Schultern und erklären, dass Sie leider nicht mehr dabei haben. Natürlich: nicht jeder, der Sie um einen Geldwechsel bittet, ist ein böser Bube. Aber er könnte es sein. Riskieren Sie nichts!

Und nun noch ein Punkt, der auf den ersten Blick rassistisch aussieht. Die Autoren dieser Seite erklären hiermit, dass sie mehr Freunde aus dem Ausland, wie aus Deutschland haben. Sie sind über zehn Jahre quer durch die Welt gereist und haben grosse Erfahrung mit anderen Sitten. Vor allem: sie haben wundervolle Menschen in allen Ländern gefunden und haben erkannt, dass in jeder Kultur und in jedem Volk gute und schlechte Menschen zu finden sind. Sie haben aber auch einfach zu oft erlebt, dass sich gerade auf Reisende besonders gerne die schlechten Menschen stürzen. So, nun glauben Sie uns oder nicht. Halten Sie uns für Vorurteilsverbreiter oder nicht. Wir sagen jetzt, was wir wissen:

Paris zieht Taschendiebe magisch an. Seien sie sehr misstrauisch, wenn Sinti oder Roma sich an Sie wenden. Es sind gerade Frauen und Kinder, die geradezu ausgebildet wurden, in die Taschen fremder Menschen zu greifen. Geben Sie nichts, wenn Sie angebettelt werden. Versuchen Sie gar nicht erst, die hingehaltenen Zettel zu lesen - sie sind bewusst unleserlich, um Sie abzulenken. Sobald um Sie herum Gedränge entsteht (hier sind nicht nur Sinti/Roma die Verursacher), versuchen Sie, aus dem Gewühl herauszukommen und achten Sie genau auf Ihre Taschen! Decken Sie sich gegenseitig ab! Und wenn doch eine Hand an Ihrem Eigentum zerrt, dann werden Sie laut!

Vorsicht bei Ankunft und Abfahrt mit Gepäck in RER und Metro! Ein beliebter Trick: in dem Moment, wo die Tür sich schließt, greift man nach einer Tasche / einem Koffer und springt aus dem Zug! Wenn sie den Zug betreten, dann gehen sie bis zur Wand / der gegenüberliegenden Tür und stellen sich breit und dick vor Ihr Gepäck. Diese Form der Kriminalität ist besonders bei den nordafrikanischen Jugendlichen aus den Vorstädten bliebt. Hüten Sie sich auch vor scheinbar kleinen unschuldigen Kindern! Wenn Sie den Eindruck haben, dass es jemand auf Sie abgesehen hat und Sie sich nicht entfernen können, dann geben Sie diesen Menschen das Gefühl, dass Sie sie beobachten und genau alle Bewegungen verfolgen - das schreckt oft ab!

Werden Sie direkt bedroht, damit Sie Ihr Eigentum herausgeben - dann tun Sie es. Die Gesundheit ist mehr wert, wie das Geldbeutelchen. Da Sie das große Geld, die Scheckkarte und die Papiere ja sowieso nicht in der Geldtasche haben, sondern im Geldgürtel oder in der Brusttasche oder im Safe im Hotel, kann man den Verlust verschmerzen. Wenden Sie sich danach an die Polizei oder an das Metropersonal, wenn es dort geschah oder an die deutsche Botschaft.

Zum Schluss: Keine Angst vor bösen Buben! Der Ängstliche ist immer das beste Opfer! Wir haben hier Erlebnisse und Erfahrungen aus vielen Jahren wiedergegeben. So viele schlimme Mitmenschen gibt es auch nicht auf der Welt. Wenn Sie vorsichtig und vorausschauend handeln, dann werden Sie nie in Ihrem Leben schlechte Erfahrungen machen. Bleiben Sie der offene Mensch, der Sie sind und lernen Sie weiterhin viele neue interessante Menschen kennen. Nur: glauben Sie nicht jedes Wort und ziehen Sie auch in Betracht, dass dieser oder jener nette Mensch gar nichts Nettes im Sinn hat!

************************************************

Wie komme ich billig an einen Stadtplan ran?

Eine Postkarte oder ein Telefonat genügen an das Maison de la France in Frankfurt. Bitten Sie um Informationen über Paris und um einen kleinen Stadtplan. Er kommt wirklich postwendend. Hier ist die Adresse des Maison:
Maison de la France, Westendstrasse 47, 60325 FRANKFURT/MAIN
Tel : 0190 57 00 25*, Fax : 0190 59 90 61* (*0,62 Euro/Min)
(Hier ein Trick, um die 0190 – Nummer zu umgehen: die normale Nummer lautet: Tel.: 069 / 97 58 01-0, Fax : 069 / 74 55 56)
e-Mail : info.de@franceguide.com
Und die Homepageadresse lautet: http://www.franceguide.com/home.asp?z1=xDFTkkXmyQMijKpK9ypWvUre . Ist so lang, weil Sie gleich auf die deutsche Seite geleitet werden.
Infos kommen kostenlos, allerdings mit der Bitte, freiwillig einen Unkostenbeitrag zu entrichten.

In Paris selber hat Ihr Hotel einen kleinen kostenlosen Stadtplan für Sie. Den bekommen Sie aber auch in jedem Kaufhaus an der Information!

************************************************

Wo kann man am schönsten bummeln in Paris?

Ein Bummel ist natürlich immer toll. Vorschläge: 1. Das mondäne Paris auf den Grands Boulevards ab Madeleine oder Opéra Richtung Ost bis man keine Lust mehr hat. 2. Das echte Paris von der Rue Montmartre/Ecke Boulevard Montmartre hoch bis zu den äußeren Boulevards (Clichy). 3. Das sündige Paris vom Gare du Nord immer südlich auf der Rue St. Denis bis Les Halles. Unvergessliche Spaziergänge, die man immer wieder machen möchte.

************************************************

Wo feiert man in Paris Silvester?

Wer Silvester in Paris noch nicht mitgemacht hat, für den gibt es nur eines: die Champs-Elysées mit einer (oder mehreren) Flasche(n) Champagner! Und dann mit tausenden Parisern, Franzosen und Touristen ins neue Jahr feiern! Oder sehr romantisch auf den Stufen der Sacré Coeur mit Blick über die Stadt. Auch zu Füßen des Eiffelturmes ist immer was los. Und natürlich vor dem Hôtel de Ville, dem Rathaus. Traditionell treffen sich die Franzosen mit Familie und Freunden im Restaurant, die an diesem Tag immer ein besonderes bieten. Etwas teurer wie normal - aber besonders lecker. Es ist sehr zu empfehlen, sich an diesem Tag einen Tisch zu reservieren!!!!!

************************************************

Welch Sprachen werden in Paris gesprochen?

Grundsätzlich gibt es wohl keine Sprache, die in Paris nicht gesprochen wird: die Metropole ist einfach d i e  Multikultistadt Europas. Natürlich hört man am meisten Französisch, aber auch Arabisch aufgrund der vielen Einwanderer und Ex-Algerier steht im Mittelpunkt. Eine riesige Gruppe spricht Chinesisch. Schließlich findet man in Paris Europa's größte Chinatown! Afrikanische Sprachen und die anderen Asiatischen Sprachen werden schon etwas seltener. Dann kommen osteuropäische Sprachen und zum Schluß, da am seltensten gehört, die westeuropäischen Sprachen. Englisch hört man nur von Touristen. Ausländer aus Englisch-sprachigen Ländern versuchen sehr schnell irgendwie Französisch zu parlieren und wenn es noch so geradebrecht ist. Das liegt an einer historischen Abneigung der Franzosen zu allem, was Englisch ist. Zwar lernt man in der Schule Englisch als erste Fremdsprache, viele Franzosen tun aber dennoch so, als verstünden sie nichts, wenn sie auf Englisch was gefragt werden. Deshalb bleibt den Englischen nichts anderes übrig, als irgendwie ein paar Worte Französisch zu lernen, wenn sie nicht untergehen wollen. Tja, so hat jedes Ländle seine Macke. Wir Deutschen können ja auch so mit Einigem aufwarten....

Eine wichtige Sprachfamilie in Paris gibt es noch, die wir fast vergessen hätten. Sie sind meist schon seit vielen Generationen Franzosen, pflegen aber dennoch mit Hingabe ihre Kultur und Ihre Sprache(n). Es handelt sich um die Hebräisch und Jiddisch sprechenden Menschen. Immerhin hat Paris das letzte historisch gewachsene Judenviertel Europas (erste Erwähnung im 13. Jahrhundert!), das sogar die Besetzung der Stadt durch die Deutschen im 2. Weltkrieg überstand. Es handelt sich um die Straßen rund um die Rue de Rosiers im Marais. Berühmte Namen, wie die Bäckerei Finkelsztajn und das Restaurant Jo Goldenberg sind hier zu finden. Wenn man durch die Straßen geht, kann man viele Menschen sehen, die sichtbar zu den orthodoxen Juden zählen, erkennbar an der besonderen Kleidung und der typischen Haar- und Barttracht. So viele dieser Juden sieht man sonst nur noch in Jerusalem (abgesehen von einigen besonderen Vierteln in Nordamerikanischen Großstädten).

In den letzten Jahrzehnten bildete sich in Paris ganz im Stillen aber noch ein zweites Judenviertel, das in keinem Touristenführer aufgeführt, aber mindestens ebenso interessant ist: die Straßen nördlich des Boulevards Montmartre / Boulevard Poissonnière (Grands Boulevards) rund um die Rue Richer und um die dort beheimateten Follies Bergère. Ganz besonders sei auf die wirklich ausgezeichneten jüdischen Restaurants dort hingewiesen! Schon von weitem sieht man die Versicherung, daß alles Essen natürlich koscher sei. Und der Duft, der aus diesen Lokalen nach Draussen dringt, ist einmalig verführerisch! Wer länger in Paris ist, dem sei ein Abendessen in einem dieser Restaurants dringend empfohlen!

Noch zwei Hinweise für Parisbesucher: das afrikanische Stadtviertel, mit Märkten, die Waren anbieten, die wir noch nie vorher sahen, heißt Goutte d'Or und beginnt ab der Metrostation Barbés-Rochechouard Richtung Clignancourt. Auffallend sind die Mengen an Friseuren, die sich besonders auf kunstvoll gestylte künstliche Haarteile spezialisiert haben. Ein schon lange andauernder Trend bei den afrikanischen Frauen hat dies entstehen lassen: sie möchten ihr natürliches Kraushaar verbergen und lieber glattes "europäisches" Haar zur Schau tragen. Da dies ungeheuer aufwendig ist, ist man auf die Idee gekommen, die unkompliziertere Variante der Haarteile und Perücken zu wählen.

Das Chinesenviertel liegt hinter der Place Italie stadtauswärts. Besonders in der Rue d'Ivry gibt es zwei Geschäfte, in denen man alles, was irgendwie chinesischen Ursprungs ist, für einen Pappenstiel kaufen kann: Tang Frères und der Paris-Store. Ansonsten ist das Chinesenviertel baulich gesehen eher grauenhaft: Hochhäuser, die langsam beginnen, zu verfallen. Besonders die Wohnanlage Les Olympiades ist schlimm. Dennoch: Fast in jedem Haus befindet sich ein chinesisches Restaurant oder ein Kleidungsgeschäft mit herrlichen Seidenklamotten oder doch mindestens ein Andenkenladen. Alle in tollem chinesischem Dekor mit viel Gold und vielen Drachen und kleinen dicken Götterfiguren. Zu wahrem Einkaufsrausch verführen die Haushaltswarenläden, die nicht nur ganz Besonderes bieten, sondern dies auch zu Preisen, die sonst nirgendwo so niedrig sind.

************************************************

Wie kommt man zum Disneyland und wie teuer ist das?

Also! Taxi würde ich nicht machen: zu teuer und zu langsam. Dabei fährt doch die RER direkt bis in den Park hinein. Es handelt sich um die Linie A4 Richtung Marne-la-Vallée. Einfach bis Endstation fahren. Wenn man aus dem RER-Bahnhof rauskommt, nur rechts runter ein paar Meter und schon steht man vor dem Eingang.

Die Fahrt bis zum Park kostet als Einzelfahrt 6,25 €.

Mein Rat: Am Metroschalter eine Karte Allez-Retour (Hin-und Rückfahrt) nach Marne-la-Vallée (14 €) und auch gleich dort am Schalter die Eintrittskarte für den Park kaufen! Das spart Zeit am Park, weil man dann nicht Schlange stehen muss. Der Park kostet 43 € (35 € für Kinder zwischen 3+11 Jahren). Mit der Eintrittskarte kann man entweder in den Themenpark oder in die Disney-Filmstudios. Bis zur Ankunft kann man sich also noch entscheiden.

************************************************

Ich möchte etwas über die Geschichte von Montmartre wissen

Montmartre entstand auf einem Berg, dem Mont Martyrs. Er hatte seinen Namen, weil hier der Bischof von Paris, der Heilige Dionysos 250 n.Chr. enthauptet wurde. Die Sage erzählt, er wäre noch Kilometer weit mit seinem Kopf in der Hand gelaufen und erst außerhalb der Stadt Paris dann tot niedergesunken. An diesem Ort wurde die Kathedrale von St. Denis (=Heiliger Dionysos!), einem Vorort von Paris, gebaut. In ihr befinden sich die Gräber der Könige Frankreichs (sehr sehenswert!).

Im 6. Jahrhundert hört man zum ersten Mal von einem Dörfchen mit Kapelle auf dem Hügel, der Butte. 1133 entstand oben die Abteil Dames de Montmartre. Um 1600 liest man erstmals von einem Marktplatz, dem späteren Place de Tertre. Während des 18. Jahrhunderts breitet sich Montmartre nach Süden den Hügel hinunter bis zu den Boulevards de Clichy und Rochechouard aus. Hier entstehen dann auch die „lustigen Häuser“, die Folies, die den sündhaften Ruf der Gegend begründeten. Doch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bleibt Montmartre der grüne Hügel mit Weinbergen und Windmühlen, während im Untergrund schon fleißig gegraben wurde: die ganze Butte ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse mit Stollen und unterirdischen Steinbrüchen. Die Carrières de Paris – die Gips- und Sandsteinbrüche von Paris. Aus diesem Material wurde Paris, wie wir es kennen, erbaut. Deshalb auch diese herrlich hellen Häuser der Stadt.

Anfang 1800 wurde Montmartre berühmt für seine Ballhäuser. Eines gibt es noch: Le Bal du Moulin Rouge. Wir alle wissen, was gemeint ist, wenn vom Can Can die Rede ist...

Ab der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Montmartre Heimat der Künstler. Das berühmteste Haus der Kunst stand an der Place Ravignan, dem heutigen Place Emile Goudeau: das Bateau-Lavoir in der Nummer 13. Hier wirkten, feierten und lebten unter anderem Picasso, Gris, Montigliani, Matisse und Pissaro. Die Künstler wanderten ab 1900 nach Montparnasse weiter.

Ab dem 01.01.1860 ist die ehemalige Freie Kommune Montmartre (Stadt-)Teil von Paris. Es ist ein Stadtviertel (Quartier) des 18. Arrondissements. Die weiteren Quartiers heißen: Goutte d’Or–Chateau Rouge; La Chapelle-Marx Dormoy; Grandes Carrières-Clichy; Moskova- Porte Montmartre-Porte Clignancourt; Clignancourt-Jules Joffrin; Amiraux- Simplon-Poissonniers; Charles Hermite-Èvangile. Das Rathaus des 18. befindet sich auf der Place Jules Joffrin 1, 75018 Paris. Montmartre wurde zu einer Touristenattraktion und am südlichen Fuße der Butte zu Rotlichtnepp. Die Grenzen des Quartiers Montmartre bilden die Straßen Bd. de Clichy, Bd. Rochechouard, Rue de Clignancourt, Rue Coulaincourt. Es ist für wohlhabendes Bürgertum schick auf der Butte eine Wohnung zu haben. Die Preise steigen und die alten Bürger der Butte werden verdrängt. Doch noch gibt es ein paar. Vor allem rund um die Rue Lepic bis hinauf zur Place Abbesses.

************************************************

Wie kommt man an Adressen für Schüleraustausch ran?

Vorschlag Nummer 1: Mail an das Maison de la France. Das ist die Deutschlandzentrale des Französischen Fremdenverkehramtes in Frankfurt. Die sind eigentlich recht auskunftsfreudig. Mailen kann man unter info.de@franceguide.com . Und im www informieren unter der Adresse: http://www.franceguide.com/home.asp?z1=NNekHpXA9qyfdVm2YvHWdjNQ . Da gibt's auch Broschüren für kostnix bzw. eine kleine freiwillige Spende.
Vorschlag Nummer 2: Mail an die französische Botschaft. Schließlich ist das doch wohl auch Thema für den Kulturattaché, oder? Die Homepage lautet: http://www.botschaft-frankreich.de/index.php3 . Und wenn Du gleich mailen willst - Hier die Mailadresse des zuständiogen Menschen für Schüleraustausch: frederic.sauvage@diplomatie.gouv.fr  .Vorschlag Nummer 3: Mail an die deutsche Botschaft in Paris. Die haben es natürlich nicht nötig, themenbezogene Adressen anzugeben. Aber immerhin gibt es eine Sammeladresse: ambassade@amb-allemagne.fr  . Wird bestimmt ankommen! Die Homepage der Botschaft ist zur Zeit nicht besonders aktuell, weil sie gerade relaunched wird. Und Amateure, wie eben unsere deutschen Politiker und Beamten, sagen sich dann, dass man die aktuelle Seite nicht mehr auf neuestem Stand zu halten braucht, weil ja irgendwann mal ne neue Page kommt. Traurig, aber wahr! Dennoch hier die Adresse: http://www.amb-allemagne.fr/ .
In vielen großen Städten Deutschlands gibt es das französische Pendant zum Goetheinstitut: das Institut de France. Auch hier wird heftig informiert. Hier findest Du eine Liste der Institute in Deutschland (es handelt sich um eine sehr interessante Kultur-Homepage der Botschaft der Grande Nation in Allemagne): http://www.kultur-frankreich.de/index.php?main=instituts&PHPSESSID=9d734bc2bcf1b15de248b47b6ed9fa72 

************************************************

Wie komme ich billig nach Paris und wo wohne ich billig? Adressen von Jugendherbergen?

Am preiswertesten erreicht man nach meiner Erfahrung Paris immer noch mit den Pauschalangeboten von Busunternehmen, auch wenn es nicht immer komfortabel ist. Durch die Sonderpreise, die diese Unternehmen bieten, gerade was Unterkunft betrifft, sind sie meist unschlagbar. Ich würde mal nach Adressen schauen, die sich oft in den Reiseanzeigen in der Tageszeitung oder in den fast überall verteilten kostenlosen Anzeigenblättern finden und mal bei den Veranstaltern anrufen und nachfragen. Auf alle Fälle sollte man dabei berücksichtigen, dass man mit einer Busreise das Wichtigste schon erledigt hat: die Fahrt, die Unterkunft und meistens auch eine Stadtrundfahrt. Und man hat oft die Gelegenheit, zusätzlich noch Ausflüge z.B. nach Versailles zu buchen. Das ist bequem, zeitsparend und preiswert.

Wohnt man in der Nähe eines Flugplatzes, von dem die Billigflieger abgehen, dann lohnt natürlich auch die Recherche in dieser Richtung. Dann muss man allerdings für alles selber sorgen. Als Unterkunft reicht ein Ein- Sterne-Hotel völlig aus. Die Zimmer sind zwar klein und in den sehr alten Häusern ist das WC tatsächlich noch auf dem Gang - aber sie sind sauber. Sauber sind in Paris fast alle Hotels. Die Stadt kontrolliert da recht gut. Und sauber reicht doch, oder? Schließlich braucht man das Zimmer ja eigentlich wirklich nur, um zu schlafen (und auch das fällt in Paris hier und da mal ersatzlos aus). Noch preiswertere Alternativen sind Jugendherbergen und Jugendgästehäuser. Hier eine Adressenliste:

Auberge internationale des jeunes
10, rue Trousseau (11°)
M° Bastille
Tel: 01 47 00 62 00

Auberge de jeunesse Jules Ferry
8, boulevard Jules Ferry (11°)
M° République
Tel: 01 43 57 55 60 , fax:43 57 55 60

Auberge de jeunesse d'Artagnan
80, rue Vitruve (20°)
M° Porte de Bagnolet
Tel: 01 40 32 34 56, fax: 40 32 34 55

Auberge de jeunnesse de la Cité des Sciences
24, rue des 7 Arpents, 93 Le Pré St-Gervais
M° Hoche
Tel: 01 48 43 24 11

Auberge de jeunesse Léo Lagrange
107, rue Martre, 92 Clichy
M° Mairie de Clichy
Tel: 01 41 27 26 90

Zu den preiswertesten Hotels in Paris gehören die Formule 1-Hotels ( http://www.hotelformule1.com/formule1/index.html  ), die allerdings ziemlich am Rande in einer nicht gerade empfehlenswerten Gegend liegen:

11 AVENUE LENINE
93200 SAINT DENIS
Tel : (+33)891705377
Fax : (+33)148274663

Avenue Laurent Cély
92230 GENNEVILLIERS
Tel : (+33)891705256
Fax : (+33)140864179

Rue de la Cokerie
Avenue Francis de Pressencé
93210 SAINT DENIS
Tel : (+33)891705378
Fax : (+33)155934605

Zimmer ab etwa 30 €. Reservierung auch per Internet möglich. Homepage (auf Deutsch) siehe oben.

************************************************

Wer weiß was über den Triumphbogen?

Der Arc de Triomphe befindet sich im VIII. Arrondissement am Ende der Champs Elysées inmitten des größten Kreisverkehres der Stadt Paris. 12 Straßen führen sternförmig auf den Platz. Doch daher hat er seinen ursprünglichen Namen „Place de l’Étoile“, Sternenplatz, nicht. Lange bevor dieser Platz bebaut wurde, war hier ein Hügel mit dem Namen Butte de l’Étoile, der Sternenhügel. Schon vor der Revolution wurde der Hügel eingeebnet und die Landstraße nach Neuilly darüber geführt. Später, aber noch immer vor der Revolution, war hier das Stadttor mit dem Zollhaus, die Barrière de l’Étoile. Nachdem das Tor und vor allem das Zollhaus, verhasst als Symbol der Steuererpressung, während der Revolution niedergebrannt wurden, hatten schon die Revolutionäre den Plan, hier einen Bogen als Mahnmal der Revolution zu bauen. Der Plan wurde nicht umgesetzt. Erst Napoleon baute dann den Bogen. Der Platz erhielt den Namen Place de l’Étoile, eben nach dem Hügel, der sich hier früher befand (und noch immer geht es ja recht steil bergauf von der Concorde her gesehen). Doch lange Zeit stand der Bogen weiterhin mehr oder weniger auf der Wiese, bis Baron Haussmann, der Stadterneuerer Napoleons III., durch die Anlage der Boulevards 12 Straßen sternförmig in den Platz münden ließ. Weil es so schön passte, blieb er der Sternenplatz. Nach dem Tod General de Gaulles wurde der Platz umbenannt in „Place Charles de Gaulle“.

Der Bogen ist beinahe ebenso hoch wie breit, nämlich 50 Meter hoch, 45 Meter breit und 22 Meter tief. Die Füße des Bogens bringen jeweils ein doppelt so hohes Gewicht auf die Erde, wie das des Eifelturmes. Zu seinen Füßen befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme. Oben auf dem Dach des Monumentes ist eine für Besucher zugängliche Aussichtsplattform. Im Inneren des Bogens wurde ein Museum eingerichtet, dass Auskunft über die Geschichte des Bauwerkes gibt. Ein Treppenhaus und ein Aufzug komplettieren den inneren Teil.

Napoleon I., Kaiser der Franzosen, plante eine triumphale Achse durch Paris, vorbeiführend am Kaiserpalast, dem Tuilerienpalast, der später abbrannte und Teil des Louvre war. Es sollte eine überbreite Avenue sein, die geeignet war, große Militärparaden aufzunehmen. Abschluss sollte ein riesiges Monument bilden, dass an die Schlachten erinnern sollte. Zunächst wurde vorgeschlagen, einen gigantischen Elefanten als Erinnerung an den Afrika-Feldzug am Ende der Champs Elysées aufzustellen. Um sich dies plastisch vorstellen zu können, wurde ein hölzernes Modell gebaut und aufgestellt. Napoleon konnte sich jedoch nicht mit dem Gedanken anfreunden, einen Elefanten als Anfangspunkt für Siegesparaden zu haben und befahl dann, einen Bogen zu erstellen, der alle großen Schlachten ehren solle. Als Bewunderer der römischen Antike wählte Napoleon als Vorbild den Konstantinbogen in Rom. Der Arc de Triomphe sollte jedoch selbstverständlich viel monumentaler und schöner werden. Nachdem der hölzerne Elefant zum Bastilleplatz gebracht wurde und dort noch länger herumstand und verfiel (schön beschrieben in Hugos „Les Miserables“), begann der Architekt Chalgrain 1806 mit dem Bau des klassizistischen Bogens. Erst 1836, also 15 Jahre nach dem Tode Napoleons auf St. Helena, wurde der Bogen unter der Regentschaft von Louis Philippe fertiggestellt. Die lange Bauzeit begründete sich auf Verzögerungen nach der Verbannung Napoleons, weil seine Nachfolger zunächst erwogen, den Weiterbau zu stoppen, um eben keinen Ort zu schaffen, an dem der inzwischen verhasste Napoleon weiter verehrt werden konnte. Dennoch paradierte Napoleon während seiner Regierungszeit durch den scheinbar fertigen Bogen. Anlass war seine Hochzeit mit seiner zweiten Frau Marie-Louise von Österreich. Um ihr und dem Volk die Illusion des fertigen Bogens zu geben, wurde der Bauplatz mit einem Gerüst umschlossen, an dem mit dem fertigen Bogen bemalte Tücher befestigt wurden. Erst als Toter sollte Napoleon im Jahre 1840 wieder unter dem Bogen hindurch getragen werden, als seine sterblichen Überreste von St. Helena überführt wurden, um im Invalidendom dann endgültig beigesetzt zu werden. Vor der Beisetzung wurde sein Sarg unter dem Bogen aufgebahrt.

Seitdem wurden immer wieder große Franzosen unter dem Bogen aufgebahrt, so zum Beispiel Victor Hugo und Charles de Gaulle. Seit dem 11.11.1920 brennt zu den Füßen des Bogens die ewige Flamme über dem Grab des unbekannten Soldaten. Tatsächlich wurde hier der Körper eines nicht identifizierten französischen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg bestattet.

Der Arc de Triomphe war auch immer, wie von Napoleon beabsichtigt, Ort für große Paraden. So marschierten die Allierten 1918 zur Feier des Endes des ersten Weltkrieges durch den Bogen, ebenso wie die Franzosen unter Führung des General de Gaulle 1944 nach der Befreiung von Paris. Der schwärzeste Tag für die Franzosen war allerdings die Parade der deutschen Armee durch den Bogen, als diese 1940 Paris besetzten. Noch immer sehen viele Franzosen in dieser Überheblichkeit und unnötigen Beleidigung durch die Deutschen einen Makel in den deutsch-französischen Beziehungen. Schließlich sollten die Franzosen auch durch die Parade durch das Nationalheiligtum von den Deutschen verhöhnt werden, weil so wenig Gegenwehr in der Zeit des „Drôle de Guerre“ (des „lustigen Krieges“, der eigentlich kaum einer war) von den Franzosen kam.

Auch heute noch ist der Bogen wenigstens zwei mal im Jahr Ausgangspunkt für große Paraden: am 14. Juli, dem Nationalfeiertag und am 8. Mai, dem Ende des zweiten Weltkrieges. Außerdem ist der Arc jedes Jahr das Ziel der Tour de France und dient als monumentale Kulisse für die größte französische Silvesterfeier. Auch große andere Ereignisse werden zu seinen Füßen gefeiert. So ist der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1998 noch allen in großer Erinnerung. Anlässlich der Ehrung der Spieler am Triumphbogen wurden die überdimensionalen Gesichter der Fußballer auf den Bogen projiziert.

Das Ehrenmal der Grande Armée trägt verschiedene Reliefs und Gravuren. An der Innenseite des Triumphbogens wurden auf Tafeln die Namen von 660 französischen Generälen eingraviert. Die vier Großreliefs im unteren äußeren Teil haben folgende Namen: Der "Aufbruch der Freiwilligen von 1792", der "Triumph Napoléons 1810", der "Widerstand 1814" und der "Frieden 1815". Der Aufbruch der Freiwilligen hat auch den berühmteren Namen: „La Marseillaise“. Vier weitere, höher liegende Reliefs stellen die Schlacht von Aboukir, den Übergang über die Brücke von Arcole, die Einnahme von Alexandria und die Feier zur Beerdigung von Marceau dar. Ein umlaufender 137 Meter langer Fries zeigt den Aufbruch und die Rückkehr der Grande Armée. Außerdem findet man 174 Namen der Schlachten der Grande Armée an den Seiten des Bogens.

Inzwischen gibt es eine Verlängerung der Königsachse über den Arc de Triomphe hinaus nach La Défense, seit dort ein weiterer moderner Bogen, erbaut unter Mitterand und gestaltet von Sprekelsen, seiner Bestimmung übergeben wurde. So ist aus der historischen Königsachse von der Bastille bis zum Triumphbogen inzwischen ein viel längerer Weg von Ost nach West geworden: Er beginnt eigentlich am Chateau de Vincennes, überquert die Place de la Nation, die Place de la Bastille, führt am Louvre und am kleinen Arc du Carrousel vorbei, über die Place de la Concorde, durch den Arc de Triomphe bis zur Grande Arche de La Défense. Ein großartiger Weg, Paris, viele seiner großen Monumente und seine verschiedenen Stilepochen kennenzulernen!

Zum Schluss noch eine Anekdote? Bitte sehr:

Weil bei der großen Parade 1919 die Luftwaffe vergessen wurde, haben die Flieger bei einem Treffen in der Bar des Restaurants Fouquet aus einer Laune heraus und vermutlich nicht ganz nüchtern, beschlossen, sich für diesen Affront zu rächen. Und so flog Charles Godefroy zum Schrecken und zur Empörung aller Anwesenden am 9. August 1919 mit seinem Flieger „Newport“ durch den Bogen hindurch!

************************************************

Gibt es Szeneviertel in Paris?

Die Rue de Lappe und Umgebung an der Bastille ist da die erste Adresse. Auch in St. Germain und in der Rue des Lombards gibt es nette Discos und vor allem Jazz-Clubs. Außerdem ist die Rue de la Gaitée in Montparnasse nach wie vor eine Top-Adresse. Und auch immer was los am Abend ist in der Rue Oberkampf (Nähe République).

************************************************

Mit dem Schlafwagen nach Paris?

Nachdem lange Zeit überhaupt keine Schlafwagen nach Paris angeboten wurden, gibt es sie jetzt wieder. Generalüberholt und mit allen denkbaren Sicherheitsstandards ausgestattet. Zu empfehlen sind die Nachtzüge, die sehr komfortabel über Nacht in die Metropole gleiten und am Morgen dort ankommen. Frühstück ist im Schlafwagenpreis mit drin. Die Nachtzüge bieten aber auch Liegewagen und einige auch Sitzwagen. Details unter  www.nachtzugreise.de .

************************************************

Wie kommt man vom Flugplatz Charles de Gaulle nach Paris?

Sie haben mehrere Möglichkeiten, von Roissy, wie der Pariser zum Flughafen CGD sagt, schnell in die Stadt zu kommen. Die RER B3, die ab CDG 2 fährt, mit Haltestellen in Gare du Nord, Châtelet (größter Umsteigebahnhof in alle Linien der Metro) und St. Michel, der Roissybus bis Opéra oder das bequemste, wenn auch in Rushhourzeiten nicht unbedingt schnellste: das Taxi. Alles eine Gepäckfrage. Und eine Preisfrage. Ist das Taxi zu teuer (je nach Ziel zwischen 30 und 40 €), dann nehmen Sie das schnellste und billigste Transportmittel, die RER. Ab Terminal 1 den Shuttlebus (kostenlos und ca. alle 15 Minuten) bis zur RER.  Dort auf dem Bahnhof am Schalter Karten kaufen und rein Richtung Paris. Von CDG bis in die Stadt macht es 8,10 €.
Am besten, da ziemlich mittig, in Châtelet aus- oder umsteigen (die RER-Karten gelten auch für die Metro, bis Sie einen Bahnhofsbereich verlassen). Rechnen Sie von Flugzeugankunft bis Châtelet eine knappe Stunde.

Sehr bequem und nur etwas teuerer (8,50 €) ist der Roissybus, der non-stop vom CDG bis Opéra fährt. Von dort ist ein Taxi finanzierbar. Metro nur dann nehmen, wenn das Gepäck überschaubar ist und die Zeit nicht zur Rushhour liegt!

Anmerkung: vom Flugplatz Orly gibt es ebenfalls einen Shuttlebus bis zur Place Denfer-Rocheraud. Kosten: 6,00 €.

Außerdem bietet auch die Air France Busse in die Stadt an.

************************************************

Was für Metro-Fahrkarten gibt es?

Stand der Preisangaben: 2006

Alles mögliche. Wichtig zu wissen ist, dass es verschiedene Tarifzonen gibt. In den Metro-/RER-Stationen hängen entsprechende Pläne aus. Man bekommt sie auch auf Anfrage am Schalter. Am wichtigsten für den Touristen: Paris innerhalb der Ringautobahn, also das eigentliche Paris, kann mit den preiswertesten Karten befahren werden. Auch wenn Metroendhaltestellen außerhalb der Stadt liegen, reicht das billigste Ticket. Das gilt nicht für Busse und RER.

Zunächst zu den Einzelfahrscheinen:

Einzelticket: 1,40; Zehnerblock (Carnet): 10,90 €

Besondere Bedingungen gibt es für die Noctiliens, die Nachtbusse, die stündlich jede Nacht ab und bis Châtelet fahren. Der Fahrpreis ist der selbe, wie am Tage für Busse und Metros.

Für Touristen interessant sind die Tages- und Mehrtageskarten:

Mobilis, die Tageskarte (übertragbar), kostet in den Zonen

1-2: 5,50 €; 1-3 €: 7,30 €; 1-4: 9,15 €; 1-5: 12,30 €; 1-6: 15,60 €; 1-7: 17,20 €; 1-8: 18,70 €

Paris Visite, die Mehrtageskarte (übertragbar), kostet je nach Gültigkeitsdauer und Gültigkeitsbereich:

Zone 1 Tag 2 Tage 3 Tage 5 Tage
1-3 8,35 13,70 18,25 26,65
1-5 16,75 26,65 37,35 45,70
1-8 23,60 34,30 42,65 53,35

Mit der Carte Paris Visite erhält man ein Scheckheft mit vielen sehr erheblichen Ermäßigungen!

Die Carte Orange ist eine Wochen, bzw. Monatskarte, die nicht übertragbar ist. Sie erhalten ein scheinbar normales Metroticket, dass aber immer wieder benutzbar ist. ACHTUNG! Im Bus wird das Ticket nur vorgezeigt, nicht, wie in der Metro, entwertet! Mit dem Ticket bekommen Sie einen Ausweis mit Passfoto (mitbringen!!!) und Namen drauf. Der Ausweis ist bei jedem Aufenthalt wieder benutzbar. Die Ausweisnummer muß auf das Ticket geschrieben werden. Die Wochenkarte gilt von Montag bis Sonntag, die Monatskarte den Kalendermonat.

Der Preis richtet sich nach den gewünschten Zonen. Für Paristouristen ist meist die 1-2 interessant, wenn sich auch das Hotel innerhalb dieser Zonen befindet. Wir geben hier nur die Preise für die Wochenkarte wieder.

Zone 1-2: 16,00 €; 1-3: 21,20; 1-4: 26,30 €; 1-5: 31,50 €; 1-6: 35,50 €; 1-7: 39,50 €; 1-8: 43,50 €

Und nun noch die Karten für L'Open Tour, die Stadttour der RATP. Auf verschiedenen Linien fährt ein Doppeldeckerbus mit offenem Dach durch die Stadt. Sie erhalten einen Kopfhörer und können während der Fahrt Erklärungen in Ihrer Sprache hören. Die Tickets gibt es beim Fahrer und kosten 25 Euro für einen, 28 für 2 Tage.

Die Batobus sind besondere Verkehrsmittel auf der Seine. Vom Jardin des Plantes bis zum Tour Eiffel fahren die Boote mindestens alle 25 Minuten insgesamt 8 Anleger an. Eine Tageskarte kostet 11 € (für Carte Orange Inhaber 7 €), 2-Tages-Karte: 13,00 € (für Carte Orange Inhaber 8 €), 5 Tage 16 € (mit Carte Orange: 10 €). Tipp: Ein Tag mit den Batobus kreuz und quer über die Seine kann erheblich mehr Spaß machen, als mit den 1-stündigen Fahrten der Seineschiffe sich die Szenerie per Tonband erklären zu lassen (Ausnahme: Fahrten bei Dunkelheit).

Der Paris City Passport

Zur Zeit noch nur im Office du Tourisme, 11, rue Scribe (an der Opérà Garnier), gibt es den ganz neuen Paris City Passport. Für 5 Euro ohne oder 10 € gleich mit Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es einen ganzen Sack voll Angebote und Ermäßigungen. Mit diesem Pass kann man seinen ganzen Aufenthalt in Paris super planen, indem man einfach nur versucht, so viele Ermäßigungen wie möglich auszunutzen. Das macht nicht nur Spaß - das ist einfach billig! Und das Angebot ist einfach super! Gleich mal durchlesen: PARIS CITY PASSPORT

************************************************